Juckreiz als Zeichen einer inneren Erkrankung

Wer kennt das nicht: Plötzlich juckt es, manchmal nur an einer bestimmten Stelle des Körpers, manchmal auch überall und dauerhaft. Juckreiz kennt sehr unterschiedliche Ursachen. Bei dem einen jucken die Augen, wenn bestimmte Pollenfliegen. Ein anderer spürt ein hartnäckiges Jucken rund um einen Insektenstich. Auch Menschen, die an Neurodermitis, einer anderen Hautkrankheit oder Allergie leiden, können ein Lied vom Juckreiz singen.

Die Ursachen für Juckreiz nicht nicht immer eindeutig

Was aber, wenn das Jucken nicht mit einer Veränderung der Haut verbunden ist oder ohne erkennbare Ursache auftritt? Dann kann eine ernste innere Erkrankung hinter dem Juckreiz stecken. Zum Beispiel eine Stoffwechselkrankheit wie der Diabetes mellitus. Ein schwankender oder zu niedriger Blutzuckerspiegel verursacht hier eine Mangelversorgung der Körperzellen, die Hautdurchblutung ist gestört, was den Juckreiz begünstigt. Ein erhöhter Blutzuckerwert führtdazu, dass wir mehr Wasserausscheiden. Dann trocknet die Haut aus und beginnt zu jucken.

Grund für trockene Haut und in der Folge Juckreiz kann auch eine Blutarmut aufgrund eines Eisenmangelssein. Auch Blutverluste, etwa infolge von Menstruation, Operationen oder Unfällen kommen infrage. Manchmal liegen auch chronische Blutungen aus Organen wie dem Magen-Darm-Trakt vor. Sie sind besonders tückisch, da sie häufig gering sind und daher lange unbemerkt bleiben. Ebenfalls können Medikamente als Nebenwirkung Juckreiz verursachen, zum Beispiel solche gegen Epilepsie, auch Antibiotika, Opiate oder Stärkelösungen.

Suchen Sie bei anhaltendem Juckreiz immer einen Arzt auf

Angesichts dieser sehr unterschiedlichen Ursachen sollten Sie einen unklaren und anhaltenden Juckreiz immer vom Arzt abklären lassen. Eine der hierbei führenden Einrichtungen in Deutschland ist die Praxisklinik Bornheim, die zwischen Köln und Bonn liegt. Das Ärzteteam um Dr. Reinhold Lunow verbindet klassische Schulmedizin mit alternativen Heilmethoden wie Homöopathie, Akupunktur und traditionelle chinesische Medizin.

Durch Schilderung des Krankheitsverlaufs, der Lebensgewohnheiten und eingenommenen Medikamente erhält Dr. Lunow wichtige Hinweise auf die Quelle des Juckreizes. Mit Blutbild, Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen kommt der Internist einer innerenUrsacheschnell auf die Spur.

Denn hinter dem Juckreiz kann auch ein erkranktes Organ stecken. Beispiel Leber:Ist die Produktion von Galle oder der Gallefluss gestört, ist ein allgemeiner Juckreiz möglich. Gleiches gilt für die Nieren: Eine Niereninsuffizienz kannein Juckenhervorrufen, wenn die Urinausscheidung gestört ist und Harnstoff und andere Schadstoffe im Körper bleiben.

Empfehlung: Gehen Sie regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen

Wichtig ist daher auch die regelmäßige Vorsorge. Mit individuellen Check-up-Untersuchungen erkennt Dr. Lunow auch Risiken, die genetisch oder durch Lebensgewohnheiten bedingt sind. Die richtige Therapie, in deren Verlauf auch der Juckreiz verschwindet, lässt sich somit frühzeitig einleiten. Denn der Juckreiz ist das Symptom einer Erkrankung und nicht selbst die Krankheit.

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